Herzlich Willkommen!



Regelungen für die Gottesdienste ab 29. Mai

Wir sind dankbar, dass die Zahl der infizierten Personen kleiner geworden ist und wollen dazu beitragen,  eine neue Infektionswelle zu verhindern. Dabei halten wir uns an die gesetzlichen Regelungen.  

 

Ab 29. Mai sind öffenltliche Gottesdienste in Kirchen unter diesen Vorgaben erlaubt:

- 1m Abstand voneinander (außer zwischen Personen aus demselben Haushalt)

- Mund-Nasen-Schutz nur mehr beim Eintreten und Verlassen der Kirche notwendig, aber nicht mehr bei der Feier des Gottesdienstes, auch nicht beim Kommunionempfang

- Dasselbe gilt für Taufen.

- Trauungen und Beerdigungen sind derzeit bis maximal 100 Mitfeiernde möglich.

 

Vorerst bis 7. Juni übertragen wir an Sonntagen die Hl. Messe um 10.15 Uhr aus der Pfarrkirche Bad Häring per Livestream über unseren YouTube-Kanal.



16. April 2020

 

Liebe Pfarrmitglieder in Kirchbichl, Bad Häring und Schwoich!                        Liebe Interessierte hier auf unserer Homepage!

 

Jesus ist auferstanden, halleluja! Welch ein Wechselbad der Gefühle: Jesus schmählich hingerichtet. Zukunftsangst, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung. Und dann das Unglaubliche: Gottes Hilfe war nur scheinbar zu spät. Jesus hat den Tod besiegt, ist auferstanden!!

 

Habt Ihr, haben Sie dazu in diesen Tagen schon die Kapitel 20 und 21 im Johannesevangelium gelesen? Herzliche Einladung dazu!

 

 

Auch in unseren Tagen haben wir wohl Wechselbäder der Gefühle: Die Auferstehung Jesu haben wir feiern können – aber es war ein eigenartiges Osterfest. Wegen des Corona-Virus örtlich getrennt – aber doch durch den Livestream verbunden.

 

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen von vielen von euch, ich habe mich sehr gefreut darüber!

 

 

Ich hätte noch auf andere Meldungen gewartet: von der Politik und von den österreichischen Bischöfen, doch leider sind in absehbarer Zeit (Stand: 16.4.2020) keine Lockerung der Beschränkungen für Gottesdienste zu erwarten.

 

Bis auf weiteres werden wir also die Hl. Messen an den Sonntagen um 8.30 Uhr feiern und per Livestream übertragen. Herzliche Einladung zum Mitfeiern!

 

 

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
(Joh 20,19)

 

Diesen Osterfrieden als Geschenk des Auferstandenen wünsche ich euch von Herzen!

 

Euer Pfr. Stefan Schantl

 


Youtube-Livestream aus unserem Pfarrverband

 Fr, 3. April 2020

Liebe Pfarrmitglieder in Kirchbichl, Bad Häring und Schwoich!

 

Am Palmsonntag feiern wir den Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem: Zunächst wurde er noch mit Jubel begrüßt, doch ein paar Tage später, nach dem letzten Abendmahl (am Gründonnerstag) wurde Er verhaftet, am Tag darauf, am Karfreitag, haben die Leute öffentlich geschrien: „Ans Kreuz mit ihm!“ Dort ist er schmählich gestorben, doch am Ostersonntag überrascht Er alle durch seine Auferstehung.

Wenn Jesus heuer auf einem Esel in unsere Orte einziehen würde, wären die Straßen leer, denn bis auf weiteres dürfen ja keine öffentlichen Versammlungen stattfinden. Wir alle müssen uns zuhause verbergen und sind wohl oft einsam. Selbst Hl. Messen dürfen nicht in öffentlich zugänglichen Räumen gefeiert werden, das betrifft leider alle Liturgien in der Kar- und Osterwoche ebenso.

 

Doch Gott kann uns auch heuer überraschen. Er findet immer einen Weg in unsere Herzen. Wenn wir Zeit mit Ihm verbringen und Ihn zu uns einladen, wird Er mit Seinem Segen kommen. Dazu wollen wir die kommenden Hl. Messen und Liturgien in unserem Pfarrverband in Echtzeit über YouTube übertragen:


YouTube-Livestream aus unserem Pfarrverband
Kirchbichl – Bad Häring – Schwoich:

Palmsonntag, 5.4.: 8:30 Uhr
Gründonnerstag, 9.4.: 19:00 Uhr
Karfreitag, 10.4.: 15:00 Uhr

Osternacht, 11.4.: 21:00 Uhr
Ostersonntag, 12.4.: 8:30 Uhr
Ostermontag, 13.4.: 8:30 Uhr

 

 

Während der Palmsonntagmesse und der Osternacht werde ich die Palmbuschen bzw. die Osterspeisen, die Ihr zuhause habt, segnen. Dieser Segen geht durch Kirchen- und Häusermauern hindurch bis zu Euch nach Hause!

Kommende Woche wird die Erzdiözese mit den Bezirksblättern an jeden Haushalt eine Beilage senden für die Feiern zuhause – gedacht als besondere Einladung, bei euch daheim bewusst „Hauskirche“ zu leben.

Möge diese außergewöhnliche Fasten- und Osterzeit eine Zeit werden, in der Gott uns allen reichen Segen schenkt.

 

Im Namen der drei Pfarrgemeinden, Euer Pfarrer

Stefan Schantl

Das Schreiben von Pfr. Dr. Stefan Schantl zum Download:

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2020.04.03_Information_des_PV_KHS.pdf
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29. März 2020

Gedanken unseres Pfarrers Dr. Stefan Schantl zum 5. Fastensonntag

 

Liebe Pfarrgemeinde,

 

ich habe heute – wenn auch leider hinter verschlossenen Türen – die Hl. Messe für alle Menschen in unseren drei Pfarren gefeiert und für alle, mit denen wir auch sonst verbunden sind.

 

Aus den Textstellen der heutigen Messe (1. Lesung Ez 37,12b-14; Antwortpsalm: Ps 130; 2. Lesung: Röm 8,8-11, Evangelium: Joh 11,4-45 - siehe Schott-Messbuch online)  möchte ich diese ermutigenden Gedanken hervorheben: 

 

1. Gott kann auch aus dieser schwierigen Situation Gutes hervorbringen.

Sogar die Krankheit des Lazarus, an der er stirbt, wird zum Guten dienen, „denn ich will, dass ihr glaubt“ (Joh 11,15b) sagt Jesus den Jüngern, und Jesus vollbringt das menschlich Unmögliche: Er erweckt ihn von den Toten.

Gott will auch uns an der derzeitigen schwierigen Situation wachsen lassen, selbst wenn das uns vielleicht unmöglich scheint.

 

2. Gott wird uns stärken und beschenken, doch wann und wie Er das Gute durch das Schmerzhafte hindurch vollbringt, das müssen und dürfen wir Ihm überlassen.

Bei Lazarus hat Jesus absichtlich zwei Tage gewartet, bevor Er zu ihm und seinen Schwestern aufgebrochen ist. Durch Jesaja (Jes 5,8-9) sagt uns Gott: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.“ Wie lange wird also unsere schwierige Situation dauern? Wir wissen es nicht.

 

Doch Gott ist auch jetzt schon bei uns: Wenn wir Menschen weinen, dann weint Er mit uns, so wie bei Maria, die über ihren Bruder Lazarus weinte: „Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert. … Da weinte Jesus.“ (Joh 11,33.35)

 

3. Was können wir also tun? Vor allem geduldig warten und auf Gott vertrauen, wie wir im Antwortpsalm gebetet haben: „Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort. Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.“ (Ps 130,5-6a). Gott, auch wenn ich Deine Wege noch nicht verstehe, ich vertraue Dir!

 

4. Und dann bitten wir also um Heilung des Leibes und Schutz vor Ansteckung. Aber bitten noch mehr darum, dass Gott unsere Seele stärkt und heilt. Gottes Verheißung dazu ist klar: „Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig“ (Ez 37,14a). Je mehr wir Gott vertrauen, umso mehr kann Er diese Krise dazu nützen, dass Er uns stärkt und wir mit Seinem Heiligen Geist unser Leben neu gestalten so, wie Er es will.

 

Herr Jesus, ich vertraue Dir!

 

Herzliche Grüße und Segenswünsche,
Euer Pfarrer Stefan Schantl


22. März 2020

Gedanken unseres Pfarrers Dr. Stefan Schantl zum 4. Fastensonntag

 

Liebe Pfarrgemeinde,


im Evangelium des 4. Fastensonntags (Joh 9, 1-41), siehe Schott-Messbuch online, überlegen die Jünger Jesu, wer wohl die Schuld daran trägt, dass ein Mann, dem sie begegnen, blindgeboren wurde: „Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Oder haben seine Eltern gesündigt, so dass er blind geboren wurde?“ – Doch Jesus hat einen anderen Blickwinkel: Gott will diese Situation nützen, um anhand dieser Situation etwas Gutes zu schenken: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden.“ Das kann uns in diesen Tagen der Quarantäne und der schweren Krankheit, die manche schon befallen hat und alle anderen bedroht, auch eine Perspektive geben:

Wir müssen nicht so sehr grübeln, warum das alles so gekommen ist, sondern wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott auch diese schwere Situation zum Guten nützen kann. Und auch wir können diese Zeit gut nützen, damit wir gestärkt hervorgehen – besonders durch einen gut strukturierten Tagesablauf mit besonderen Zeiten auch für Gott. Vielleicht helfen dazu manche Ratschläge von Johannes Hartl (Mir fällt die Decke auf den Kopf).

Ich werde die Sonntagsmesse für alle Menschen in unserem Pfarrverband feiern. In einer unserer drei Kirchen, wenn auch leider hinter geschlossenen Türen. Solltet ihr die Glocken läuten hören, dann wisst, dass gerade die Wandlung ist und Gott in der Eucharistie zu uns herabsteigt. Verfolgt bitte auch eine Sonntagsmesse in den Medien, Hinweise dazu findet Ihr z. B. auf der Seite der Erzdiözese. Der Herr möge uns alle segnen!

Herzliche Grüße und Segenswünsche,
Euer Pfarrer Stefan Schantl

 


19. März 2020

 Liebe Pfarrgemeinde!

 

Leider müssen wir nun (Stand 19.3.2020) bis auf weiteres nicht nur unsere öffentlichen Gottesdienste und Begegnungen absagen, sondern auch unsere Erstkommunionfeiern und unsere Firmungen, ebenso alle Vorbereitungstreffen dafür. Auch schon geplante Taufen und Hochzeiten müssen wir verschieben. Alle betroffenen Familien werden direkt von uns kontaktiert.

 

 

Die Nächstenliebe gebietet, soziale Kontakte zu vermeiden. Denn damit können wir die weitere Ausbreitung schwerer Infektionen verhindern.

 

Diese Tage der Quarantäne für ganz Tirol sind für uns alle sehr herausfordernd. Biblisch gesprochen ist es wieder einmal eine Situation, in der Gott zulässt, dass wir eine Zeit lang sozusagen in der „Wüste“ sind. Doch das hat Gott immer als eine Chance zugelassen, denn Er ist in der Wüste gegenwärtig und will sich finden lassen. In der Bibel sagt er das z. B. hier: „Ich werde sie in die Wüste gehen lassen und ihr zu Herzen reden.“ (Hos 2,16b)

 

Wir können Gott also bitten, dass er uns in dieser Zeit besonders beschenkt  – z. B. mit diesem Gebet:
„Vater im Himmel, wir müssen jetzt auf so viel verzichten und sind von schwerer Krankheit bedroht. Wir sind jetzt in einer Wüstenzeit. Bitte nütze du diese Zeit, um neu in mein Herz zu sprechen. Lass uns alle gestärkt aus dieser Krise herausgehen. Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Amen.“

 

 

Ich lade Euch herzlich ein, kirchliche Angebote per Medien zu nützen, auf dieser Seite der Erzdiözese Salzburg findet Ihr dazu Hinweise: www.trotzdemnah.at

 

Ich persönlich werde jeden Tag eine Hl. Messe feiern, in der ich auch für Euch alle beten werde.

 

Herzliche Grüße und viel Segen!

 

 

Euer Pfarrer Stefan Schantl

 


Seit MO, 16.3. sind alle kirchlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt.

siehe Erklärung der Erzdiözese und Hirtenbrief unseres Erzbischofs

 

Das Pfarrbüro ist auch geschlossen, telefonisch sind wir für Fragen und Informationen natürlich von MO - FR von 8.00 bis 11.00 erreichbar:

 

Pfarrsekretärin Susanne Winkler: 0676 8746 6334

Diakon Mag. Franz Reinhartshuber: 0676 8746 6323

Pfarrer Dr. Stefan Schantl: 0676 8746 6758

 

In Notfällen können Sie uns natürlich auch außerhalb dieser Zeiten unter diesen Nummern erreichen.


alle Informationen rund um das Coronavirus vonseiten der Diözese: www.kirchen.net/corona

 

Hl. Messen zu Hause sehen oder hören: www.kirchen.net/corona/Gottesdienste


Gebet in der Coronakrise

 Herr Jesus Christus, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung: Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie; allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung; den Politikern und allen Mitarbeitern im Gesundheitswesen Besonnenheit.
Wir beten für alle, die von Angst überwältigt sind oder in Panik sind: um Frieden inmitten des Sturms und um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du ihre Herzen mit Deiner Sanftheit.
Wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, die Zahlen zurückgehen und wieder Normalität einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist; dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können; dass Du allein ewig bist; dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Herr Jesus Christus, wir vertrauen Dir und sagen dir Dank.

 

Das Gebet als PDF zum Ausdrucken oder als JPG zum Weiterleiten:

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Gebet zur geistigen Kommunion

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